Filmabend in Kooperation mit dem Stadtmuseum Hall

BE GREIFEN - FRANZ PÖHACKER

Gemeinsam machen wir uns auf eine Entdeckungsreise durch die Ausstellung. Spielerisch spüren wir großen Formen in Bronze und kleinen Arbeiten in Gips nach und erfahren, wie ein Bildhauer arbeitet. Unsere Eindrücke führen uns am Ende in einem kreativen Prozess zu einer eigenen Figur.

Freitag, 22.09.2017, 20:00

Kulturlabor Stromboli, Hall in Tirol

Seit über 70 Jahren widmet der Bildhauer Franz Pöhacker sein Leben der Kunst. Daniel Pöhacker hat seinen Vater über viele Jahre mit der Kamera begleitet – im Atelier, bei Ausstellungseröffnungen oder auf Reisen. Der Film verwebt diese Bilder, Töne, Gespräche, montiert sie assoziativ, nicht linear.

Österreich 2015

Regie: Daniel Pöhacker


83 Min

Eintritt: Freiwillige Spenden


 


 
Kinderwerkstatt in der Ausstellung

Franz Pöhacker

fühlen formen begreifen

Gemeinsam machen wir uns auf eine Entdeckungsreise durch die Ausstellung. Spielerisch spüren wir großen Formen in Bronze und kleinen Arbeiten in Gips nach und erfahren, wie ein Bildhauer arbeitet. Unsere Eindrücke führen uns am Ende in einem kreativen Prozess zu einer eigenen Figur.

Fr, 08.09.2017, 14-17.00 Uhr

Alter: 8-12 Jahre

Teilnahme: kostenlos, mit Anmeldung (Mag. Sonja Fabian, Stadtmuseum Hall – stadtmuseumhall@stadthall.at, T +43(0)676/835845244)

Treffpunkt: Stadtmuseum Hall (Eingang gegenüber Münze Hall)







Franz Pöhacker
fühlen formen begreifen

Ausstellung zum 90.Geburtstag

Eröffnung: Donnerstag, 24. August, 18.00 Uhr, Innenhof der Burg Hasegg

Ausstellung: 25. August – 7. Oktober 2017

Öffnungszeiten: Stadtmuseum Hall, Münze Hall und Galerie Hasegg

Di–So von 10–17.00 Uhr (letzter Einlass Münze Hall um 16.00 Uhr)

24. September 2017 geschlossen

Eintritt frei!

Der 1927 geborene Bildhauer Franz Pöhacker wuchs in Hall auf und studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste, wo er die Meisterklasse von Prof. Fritz Wotruba besuchte. Seit seiner Rückkehr nach Hall ist er als freischaffender Künstler tätig, 1972 bis 1992 war er zudem Professor für das Fach Bildnerische Erziehung am Haller Gymnasium der Franziskaner. In der Ausstellung an insgesamt vier Orten der Burg Hasegg werden Persönlichkeit, künstlerischer Werdegang und Werk des Künstlers erfahrbar.

Stadtmuseum Hall
Das Stadtmuseum Hall zeigt filigrane, kleinformatige Gipsplastiken der vergangenen zehn Jahre, wobei der Prozess der Umsetzung von Gips in Bronze eine Rolle spielt, Werkzeichnungen und Filmdokumente.

Münze Hall
Ausgewählte Bereiche der Burg Hasegg Münze Hall widmen sich ausgehend von einer Jubiläumsmedaille dem Entstehungsprozess des Reliefs sowie dem Material Glas, wobei in beiden Fällen historische Bezüge zur Münzprägung wie auch der Glasherstellung in Hall vorhanden sind.

 

 


Buchpräsentation            

Martin Kolozs

Zur höheren Ehre. Die Tiroler Priesterdichter.                                       Reimmichl, Bruder Willram, Josef Weingartner und Reinhold Stecher  


Stadtmuseum Hall (Burg Hasegg)

Donnerstag, 1. Juni 2017, 19.30 Uhr 


Der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Autor Martin Kolozs studierte Christliche Philosophie in Innsbruck. Heute lebt er in Wien. In seinem Buch vereint er die Biografien der bekannten Priesterdichter Reimmichl, Bruder Willram, Josef Weingartner und Reinhold Stecher. Profunde Werk- und Lebensbeschreibungen gewähren Einblicke in die Persönlichkeiten und das Wirken der Geistlichen. Zugleich spiegeln sich in deren Leben die tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Tirol vom ausgehenden 19. bis in die Anfänge des 21. Jahrhunderts. Diese waren bestimmt vom so genannten Kulturkampf, dem Ringen um Einfluss zwischen Staat und Kirche, dem Ersten Weltkrieg mit der Abtrennung Südtirols und den Repressionen des Zweiten Weltkriegs. In zeitlichem Abstand dazu wirkte Bischof Reinhold Stecher unter geänderten politisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Wir würden uns freuen, Sie zu dieser Buchpräsentation im Stadtmuseum Hall begrüßen zu dürfen.

 

Reimmichl. Zum 150. Geburtstag

Eröffnung:              Donnerstag, 18. Mai 2017 

Ausstellung:           19. Mai - 18. Juni 2017

Öffnungszeiten:    Fr, Sa, So  15-18:00

                                     Eintritt frei!

Am 28. Mai 2017 jährt sich der Geburtstag Sebastian Riegers zum 150. Mal – Anlass, ihm eine Ausstellung im Stadtmuseum Hall zu widmen.

Der unter dem Pseudonym Reimmichl bekannt gewordene Priester kam 1867 in St. Veit in Defereggen in bäuerlichem Umfeld zur Welt. Zu seinen Berufungen zählte neben der Seelsorge schon früh die Tätigkeit als Schriftsteller und Publizist. Seine Erzählungen und Romane veröffentlichte er zunächst im „Tiroler Volksboten“. Bis heute Bestand hat der 1920 von ihm ins Leben gerufene Reimmichl-Kalender.

Die tiefgreifenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen seiner Zeit bildeten dabei den Hintergrund für Riegers Haltungen und erklären diese mit.

Über das literarische und publizistische Wirken Reimmichls hinaus gibt die Ausstellung einen geschichtlichen Überblick zu Heiligkreuz, wo dieser von 1914 bis 1953 als Priester wirkte. Bisher unveröffentlichte historische Dokumente und Kunstwerke illustrieren die Geschichte dieses heutigen Stadtteils von Hall. Fotografien aus Riegers Zeit in Heiligkreuz und persönliche Gegenstände aus seinem Besitz machen ihn als Seelsorger unter den Menschen erfahrbar.

 




Parzival. Erzählung und Musik

Wolfram von Eschenbach dichtete sein höfisches Epos voll von Abenteuern und Wundern vor rund achthundert Jahren, aber die Geschichte Parzivals ist zeitlos: Kampf und Versöhnung, Suchen und Finden.

Wolframs Epos verdichtend, erzählt der Stadtführer und Geschichtenerzähler Christian Kayed die wundersame Geschichte nach. Begleitet wird er von fünf Musikern, die in mittelhochdeutsch gesungenen Liedern die mittelalterliche Lebenswelt fühlbar machen.

In der Pause lädt das Stadtmuseum Hall zu einem Umtrunk in den historischen Museumsräumen.

mit

Ulrike Töchterle (Rebec, Fiedel)

Marie-Therese Adelsberger (Maultrommeln, Trommeln) Christian Kayed (Erzähler) Gottfried Heel (Sänger, Fiedel, Drehleiher) Michael Schick (Flöten, Dudelsack) Andrea Rittler (Saz)

Stadtmuseum Hall

Burg Hasegg/Eingang gegenüber Münze Hall

Freitag. 7. April 2017, 19.30 Uhr

Dauer ca. 2 Stunden (mit Pause)

Eintritt freiwillige Spenden

Anmeldung erforderlich – stadtmuseum@stadthall.at oder 0676/835845244 (Mo, Di, Fr)

     




    Integrationsbeiträge in Hall 

    Gesprächsmuseum 

    Donnerstag, 23. März 2017

    18.00 Uhr

    Eintritt frei!

    Thema der Veranstaltung ist die Praxis gelebter Integration von MigrantInnen in Hall.

    Im Zentrum stehen Ehrenamtliche aus Hall, die im Integrationsprozess eine begleitende Rolle übernommen haben, und jene Personen, die sie dabei unterstützen. In Interviews moderiert von Birgitt Drewes (freie Journalistin) erzählen sie von ihren Erfahrungen.

    Zusätzlich informiert Tobias Höllbacher vom Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) über die vielfältigen Integrationsmaßnahmen und Förderungsmöglichkeiten des Bundes im Bereich Sprache, Bildung und Arbeit.

    Den Ausklang bildet ein Buffet der AsylwerberInnen der Flüchtlingsunterkunft Kleinvolderberg mit musikalischer Umrahmung.

    Stadtmuseum Hall in Kooperation mit KOMM ENT Hall Integration, dem Österreichischen Integrationsfond (ÖIF) und der Flüchtlingsunterkunft Kleinvolderberg.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

     

    Odoo image and text block

    Jungfrauen. Damen. Königinnen 

    „Das königliche Damenstift zu Hall“

    VERLÄNGERT bis Sonntag 26. Februar 2017

    Ausstellung:                1. Oktober 2016 - 26. Februar 2017

    Öffnungszeiten:       Do, Fr, So 14:00 - 17:00 Uhr, Sa 10:00 - 17:00 Uhr

    (24., 25., 31., Dezember 2016 und 1. Jänner 2017 geschlossen)

    Eintritt frei!

    Erzherzogin Magdalena gründete es mit Unterstützung ihres Bruders Erzherzog Ferdinand II.,
    dem Erbauer von Schloss Ambras. Die Stiftung bot vor allem adeligen Damen die Möglichkeit,
    ihr Leben der Kirche zu widmen, und gleichzeitig einen hohen Lebensstandard weiterzuführen.
    Zur wirtschaftlichen Absicherung bemühte sich bereits die Stiftsgründerin um den Erwerb von Besitzungen und Rentenankäufen. Besonders wichtig war ihr, dass die Jesuiten die geistige Betreuung der Damen übernehmen. Daraufhin erlebte die Stadt einen kulturellen Aufschwung.

    Von der reichen Ausstattung des Stiftes ist nur mehr ein geringer Teil erhalten geblieben. Die Ausstellung zeigt unter anderem historische Ansichten, sakrale Objekte und Schmuckgegenstände. Vor allem aber auch wertvolle Textilien, die erstmals gezeigt werden. Darunter auch Teile der ehemaligen Stiftskleidung.

    Odoo image and text block
     

    Sonderobjekt  vom 1. bis 18. Dezember 2016                          in der Ausstellung "Jungfrauen. Damen. Königinnen"

    "Schweizer Christkindl" oder "Hausvaterle"

    Diese Jesuskindfigur soll beim Rechen in Hall aus dem Inn gezogen worden sein. Anschließend hat man sie den Stiftsdamen des Haller Damenstiftes übergeben, die es in einem Stühlchen mit Glaskasten in der Stiftskirche präsentierten. Sie statteten es mit kostbaren Gewändern aus und bald wurde es von den Gläubigen verehrt. Auch soll es wundertätig gewesen sein. Ohne Bekleidung sieht man, dass die Figur Teil einer Madonnenstatue gewesen sein muss, denn am Gesäß ist eine Hand sichtbar. Ganz im Sinne der Gegenreformation verbreitete sich die Geschichte, dass das Jesuskind den Protestanten bei Glaubenskriegen im Engadin zum Opfer fiel und dabei von einer Madonnenstatue abgehackt worden ist.

    Nach der Aufhebung des Damenstifts schien die Figur spurlos verschwunden und tauchte erst wieder beim Einzug der Herz-Jesu-Schwestern im ehemaligen Stiftsgebäude auf. Seitdem vertrauen die Schwestern auf seinen Schutz als „Hausvaterle“. Die Figur befindet sich normalerweise im Klostergebäude. Sie wird in der Ausstellung in der historischen Glasvitrine und dem historischem Gewand zu sehen sein, eine schöne Ergänzung in der Adventszeit.

    Erstmals wird das "Hausvaterle" verliehen und öffentlich ausgestellt werden, dafür möchten wir uns herzlich beim Herz-Jesu-Kloster Hall bedanken!

     

     

    Lesung zur Ausstellung

    Kooperationsveranstaltung mit der Raiffeisen Regionalbank Hall

    Donnerstag 1. Dezember 2016

    18:00 Uhr    Sonderführung durch die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum

    19:30 Uhr    Buchvorstellung und Lesung mit der Autorin Christine Zucchelli

                          (im Panoramasaal der Raiffeisen Regionalbank Hall, Zollstraße 1) 

    Wir ersuchen um Anmeldung bis spätestens 28. November 2016 unter

    Tel. 05223 212-0 oder office@rrb-hall.at

    "Den Ruhm der Jungfrauen zu mehren - Geschichte(n) um das königliche Haller Damenstift"

    Mirakel am Grab der Stiftsgründerin Magdalena, Geisterspuk im Klostergarten, geheimnisvolle Reliquienschätze und ein altes Pilgerbuch, verfasst vom Haller Stiftsarzt Hippolyt Guarinoni, der sich 1613 im Auftrag der Stiftsdamen auf den Weg nach Rom machte, um Reliquien für die Stiftskirche zu erwerben - die Erzählungen und Berichte sind spannende Dokumente zu Glaubenswelt und Geisteshaltung vergangener Jahrhunderte.

    Die Autorinnen Christine Zucchelli und Irmeli Wopfner haben Guarinonis Reiseaufzeichnungen wiederentdeckt und aufbereiet. Die Lesung stellt Ausschnitte aus seinem Pilgerbuch in den Mittelpunkt und präsentiert weitere Spuren, die das Haller Damenstift in Literatur und Überlieferung hinterlassen hat.