Parzival. Erzählung und Musik

    Wolfram von Eschenbach dichtete sein höfisches Epos voll von Abenteuern und Wundern vor rund achthundert Jahren, aber die Geschichte Parzivals ist zeitlos: Kampf und Versöhnung, Suchen und Finden.

    Wolframs Epos verdichtend, erzählt der Stadtführer und Geschichtenerzähler Christian Kayed die wundersame Geschichte nach. Begleitet wird er von fünf Musikern, die in mittelhochdeutsch gesungenen Liedern die mittelalterliche Lebenswelt fühlbar machen.

    In der Pause lädt das Stadtmuseum Hall zu einem Umtrunk in den historischen Museumsräumen.

    mit

    Ulrike Töchterle (Rebec, Fiedel)

    Marie-Therese Adelsberger (Maultrommeln, Trommeln) Christian Kayed (Erzähler) Gottfried Heel (Sänger, Fiedel, Drehleiher) Michael Schick (Flöten, Dudelsack) Andrea Rittler (Saz)

    Stadtmuseum Hall

    Burg Hasegg/Eingang gegenüber Münze Hall

    Freitag. 7. April 2017, 19.30 Uhr

    Dauer ca. 2 Stunden (mit Pause)

    Eintritt freiwillige Spenden

    Anmeldung erforderlich – stadtmuseum@stadthall.at oder 0676/835845244 (Mo, Di, Fr)

       




      Integrationsbeiträge in Hall 

      Gesprächsmuseum 

      Donnerstag, 23. März 2017

      18.00 Uhr

      Eintritt frei!

      Thema der Veranstaltung ist die Praxis gelebter Integration von MigrantInnen in Hall.

      Im Zentrum stehen Ehrenamtliche aus Hall, die im Integrationsprozess eine begleitende Rolle übernommen haben, und jene Personen, die sie dabei unterstützen. In Interviews moderiert von Birgitt Drewes (freie Journalistin) erzählen sie von ihren Erfahrungen.

      Zusätzlich informiert Tobias Höllbacher vom Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) über die vielfältigen Integrationsmaßnahmen und Förderungsmöglichkeiten des Bundes im Bereich Sprache, Bildung und Arbeit.

      Den Ausklang bildet ein Buffet der AsylwerberInnen der Flüchtlingsunterkunft Kleinvolderberg mit musikalischer Umrahmung.

      Stadtmuseum Hall in Kooperation mit KOMM ENT Hall Integration, dem Österreichischen Integrationsfond (ÖIF) und der Flüchtlingsunterkunft Kleinvolderberg.

      Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

       

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      Jungfrauen. Damen. Königinnen 

      „Das königliche Damenstift zu Hall“

      VERLÄNGERT bis Sonntag 26. Februar 2017

      Ausstellung:                1. Oktober 2016 - 26. Februar 2017

      Öffnungszeiten:       Do, Fr, So 14:00 - 17:00 Uhr, Sa 10:00 - 17:00 Uhr

      (24., 25., 31., Dezember 2016 und 1. Jänner 2017 geschlossen)

      Eintritt frei!

      Erzherzogin Magdalena gründete es mit Unterstützung ihres Bruders Erzherzog Ferdinand II.,
      dem Erbauer von Schloss Ambras. Die Stiftung bot vor allem adeligen Damen die Möglichkeit,
      ihr Leben der Kirche zu widmen, und gleichzeitig einen hohen Lebensstandard weiterzuführen.
      Zur wirtschaftlichen Absicherung bemühte sich bereits die Stiftsgründerin um den Erwerb von Besitzungen und Rentenankäufen. Besonders wichtig war ihr, dass die Jesuiten die geistige Betreuung der Damen übernehmen. Daraufhin erlebte die Stadt einen kulturellen Aufschwung.

      Von der reichen Ausstattung des Stiftes ist nur mehr ein geringer Teil erhalten geblieben. Die Ausstellung zeigt unter anderem historische Ansichten, sakrale Objekte und Schmuckgegenstände. Vor allem aber auch wertvolle Textilien, die erstmals gezeigt werden. Darunter auch Teile der ehemaligen Stiftskleidung.

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      Sonderobjekt  vom 1. bis 18. Dezember 2016                          in der Ausstellung "Jungfrauen. Damen. Königinnen"

      "Schweizer Christkindl" oder "Hausvaterle"

      Diese Jesuskindfigur soll beim Rechen in Hall aus dem Inn gezogen worden sein. Anschließend hat man sie den Stiftsdamen des Haller Damenstiftes übergeben, die es in einem Stühlchen mit Glaskasten in der Stiftskirche präsentierten. Sie statteten es mit kostbaren Gewändern aus und bald wurde es von den Gläubigen verehrt. Auch soll es wundertätig gewesen sein. Ohne Bekleidung sieht man, dass die Figur Teil einer Madonnenstatue gewesen sein muss, denn am Gesäß ist eine Hand sichtbar. Ganz im Sinne der Gegenreformation verbreitete sich die Geschichte, dass das Jesuskind den Protestanten bei Glaubenskriegen im Engadin zum Opfer fiel und dabei von einer Madonnenstatue abgehackt worden ist.

      Nach der Aufhebung des Damenstifts schien die Figur spurlos verschwunden und tauchte erst wieder beim Einzug der Herz-Jesu-Schwestern im ehemaligen Stiftsgebäude auf. Seitdem vertrauen die Schwestern auf seinen Schutz als „Hausvaterle“. Die Figur befindet sich normalerweise im Klostergebäude. Sie wird in der Ausstellung in der historischen Glasvitrine und dem historischem Gewand zu sehen sein, eine schöne Ergänzung in der Adventszeit.

      Erstmals wird das "Hausvaterle" verliehen und öffentlich ausgestellt werden, dafür möchten wir uns herzlich beim Herz-Jesu-Kloster Hall bedanken!

       

       

      Lesung zur Ausstellung

      Kooperationsveranstaltung mit der Raiffeisen Regionalbank Hall

      Donnerstag 1. Dezember 2016

      18:00 Uhr    Sonderführung durch die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum

      19:30 Uhr    Buchvorstellung und Lesung mit der Autorin Christine Zucchelli

                            (im Panoramasaal der Raiffeisen Regionalbank Hall, Zollstraße 1) 

      Wir ersuchen um Anmeldung bis spätestens 28. November 2016 unter

      Tel. 05223 212-0 oder office@rrb-hall.at

      "Den Ruhm der Jungfrauen zu mehren - Geschichte(n) um das königliche Haller Damenstift"

      Mirakel am Grab der Stiftsgründerin Magdalena, Geisterspuk im Klostergarten, geheimnisvolle Reliquienschätze und ein altes Pilgerbuch, verfasst vom Haller Stiftsarzt Hippolyt Guarinoni, der sich 1613 im Auftrag der Stiftsdamen auf den Weg nach Rom machte, um Reliquien für die Stiftskirche zu erwerben - die Erzählungen und Berichte sind spannende Dokumente zu Glaubenswelt und Geisteshaltung vergangener Jahrhunderte.

      Die Autorinnen Christine Zucchelli und Irmeli Wopfner haben Guarinonis Reiseaufzeichnungen wiederentdeckt und aufbereiet. Die Lesung stellt Ausschnitte aus seinem Pilgerbuch in den Mittelpunkt und präsentiert weitere Spuren, die das Haller Damenstift in Literatur und Überlieferung hinterlassen hat.