FRAGIL. Die Glashütte Hall 1534-1635

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FRAGIL. Die Glashütte Hall 1534-1635

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Die Ausstellung widmet sich der Geschichte der Haller Glashütte, die es im 16. Jahrhundert zu einer qualitativ äußert hochwertigen Glasproduktion brachte. Diese wurde sogar mit der Kunst venezianischer Glasbläser verglichen, die europaweit mit ihrem kristallklaren, dünnwandigen Glas Maßstäbe setzten. Die Schau beleuchtet die Herausforderungen der Glasproduktion für ihre Betreiber genauso wie die einzelnen Arbeitsprozesse und die Produktpalette. Die Glashütte rang ständig um die Beschaffung von teuren Rohstoffen. Außerdem litt man am Holzmangel im vom Bergbau geprägten Tirol. Glas wurde sowohl im Alltag wie bei adeligen Festen verwendet, oder fand sich in die zeitgenössischen Kunstkammern wieder. Neben den Prunkobjekten wurde das Material vor allem für Fensterglas verwendet. Dieses Flachglas dürfte den größten Teil der Haller Glasproduktion ausgemacht haben. In der Ausstellung werden Objekte aus privaten wie musealen Sammlungenden in Dialog mit Ausgrabungsfundstücken bei der Haller Glashütte gestellt.
Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Stadtarchäologie Hall, der die archäologischen Ausgrabungen bei der Glashütte betreute und noch immer erforscht. Erstmals wird in der Ausstellung eine virtuelle 3D Rekonstruktion des Glashüttengebäudes zu sehen sein.

Eröffnung: Donnerstag, 25. November 2021, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 26. November 2021 – 23. Oktober 2022

Schließtage: Fr 24. 12., Sa 25. 12., Fr. 31. 12. 2021 und Sa 1. 1. 2022

Öffnungszeiten: Fr., Sa., So. 10.00-17.00 Uhr

Eintritt frei!

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Stadtarchäologie Hall