FRAGIL. Die Glashütte Hall 1534-1635

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FRAGIL. Die Glashütte Hall 1534-1635

FRAGIL Glashütte Hall Ausstellung

Alltagsgläser, 16. Jh., Grabungsfunde

Beginn der Ausstellung am 14. Jänner 2022

Die Ausstellung widmet sich zum Internationalen Jahr des Glases 2022 der Geschichte der Haller Glashütte, die es im 16. Jahrhundert zu einer qualitativ äußert hochwertigen Glasproduktion brachte. Erstmals gelang es nördlich der Alpen farbloses Glas im Stile venezianischer Glasmacher herzustellen. Die Schau beleuchtet die Herausforderungen der Glasproduktion für ihre Betreiber genauso wie die einzelnen Arbeitsprozesse und die Produktpalette. Die Glashütte rang stets um die Beschaffung von teuren Rohstoffen. Außerdem litt man am Holzmangel im vom Bergbau geprägten Tirol. Glas wurde sowohl im Alltag wie bei adeligen Festen verwendet, oder fand sich in die zeitgenössischen Kunstkammern wieder. Neben den Prunkobjekten wurde das Material vor allem für Fensterglas verwendet. Dieses Flachglas dürfte den größten Teil der Haller Glasproduktion ausgemacht haben. In der Ausstellung werden Objekte aus privaten wie musealen Sammlungen in Dialog mit Ausgrabungsfundstücken bei der Haller Glashütte gestellt.  Exklusiv wurden nach zwei originalen Gläsern aus der Haller Glashütte mundgeblasene Replika angefertigt, die im Stadtmuseum erhältlich sind.
Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Stadtarchäologie Hall, der die archäologischen Ausgrabungen bei der Glashütte betreute und noch immer erforscht. Erstmals wird auch eine virtuelle 3D Rekonstruktion des Glashüttengebäudes zu sehen sein.

Ausstellungsdauer: 14. Jänner 2022 – 23. Oktober 2022

Öffnungszeiten: Fr., Sa., So. 10.00-17.00 Uhr

Eintritt frei!

Für den Besuch ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

Stadtarchäologie Hall